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30.6.2011 von R. Langel.
Die verbalen Attacken der letzten Wochen am Beispiel der Diskussion um das Fortbestehen des Schloßbades in Grevenbroich wurde deutlich, dass das Niveau in der politischen Diskussion von einigen Protagonisten weit unter der Gürtellinie geführt wurde. Sicherlich ist die Meinung politischer Parteien und Personen diskussionsfähig, aber bitte nicht so wie dies in einigen Leserbriefen in der Presse erfolgte. An mancher Stelle stellt sich mir auch die Frage, ab welchem verbalen Niveau auf eine Veröffentlichung verzichtet wird bzw. gekürzt wird? Hervorragend fand ich die Antwort von Rolf Göckmann sich thematisch damit auseinander zu setzen, sich aber solche Verbalattacken verbeten hat. Recht so! Diskussion heißt eben auch die Meinung anderer zu respektieren und zu achten. Manche Kinderstube hat hier wohl noch Nachholbedarf!
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28.6.2011 von R. Langel.
Bisher gab es bei den Plagiatsvorwürfen gegen den Gerevenbroicher FDP-Plitiker Djir-Sarai nur geringes Interesse der medien, Ob dies so bleibt und was die Gründe für diese mediale Zurückhaltung sind wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Dann nämlich wird sich die Universität Köln mit der Angelegenheit näher beschäftigen und entscheiden ob eine eingehende Untersuchung der Vorwürfe eingeleitet wird. Bisher sind laut NGZ über 35% der Doktorarbeit des Bundestagsabgeordneten als Plagiate auf der Internetseite „Vroniplag“ ausgewiesen worden. Alleine auf 7 Seiten sind über 75% Textanteil als geistiges Eigentum anderer ermittelt worden. Wie in der NGZ berichtet wurde hat Djir-Sarai die Vorwürfe bestritten und kündgt auf seiner Internetseite an:
“Ich habe Kenntnis, dass die Universität Köln meine Doktorarbeit überprüft und gehe davon aus, dass die Universität mich in dieses Verfahren einbezieht. Die Klärung des Sachverhaltes von Seiten der Universität gilt es abzuwarten.
Unabhängig davon prüfe ich derzeit die im Internet verbreiteten Vorwürfe von Verstößen gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens. Diese Prüfung meinerseits wird allerdings aufgrund der Anzahl der zum Teil nur wenige Zeilen betreffenden Textfragmente eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Zur Aufklärung der Vorwürfe werde ich persönlich in bestmöglicher Weise beitragen”*
Dies klingt nach dem versuch die Sachlage und Vorwürfe auszusitzen und nur das zuzugeben, was durch di beteiligten Instanzen und Öffentlichkeit zweifelsfrei nachgewiesen wird. Die vergangenheit hat deutlich gezeigt, dass dies nicht immer zu einem zwangsläufig gutem Ende geführt hat. Die Parteifreunde standen deutlich mehr im Rampenlicht, aber auch hier hat ein “Abducken” nicht geholfen.
Im Laufe einer akademischen Ausbildung wird an jeder Uiversität mehrfach und nachhaltig auf ein korrektes wissenschaftliches Arbeiten hingewiesen und vermittelt, dass eine Missachtung kein “Kavaliersdelikt” ist. Sich mit den Federn anderer zu schmücken hat im universitären Bereich keine gehobene Stellung. Beonders moralisch anstößig finde ich dieses Verhalten bei Poltikern, da ich hier einen besonderen moralischen Anspruch anlege. Diese Volksdeligierten werben mit dem Image des “Saubermanns” um jede politische Stimme als Vertreter der Wählerschaft, die in den meisten Fällen “moralischer” ist als ihr Delegierter. Solch ein Mensch soll unsere Interessen vertreten, unsere Zukunft gestalten und unser Geld verwalten? Wie würden wir reagieren, wenn solche Moralvorstellungen bei unserem freundlichen Sachbearbeiter in der Bank, bei unserem Arzt, etc. bekannt würden?
Die Zukunft wird zeigen, wie das mediale Interesse an diesem Fall ist und ich kann nur hoffen, dass hier nicht zwischen den bisher verurteilten “Plagiatsträgern” und Bija Djir-Sarai unterschieden wird, gleich welcher Motivation.
*Zitat Internetseite http://www.bijan-sarai.de/
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8.6.2011 von admin.
Liebe Aktive Bürger, liebe Mitstreiter, liebe Freunde,
am 3. Juli 2011 wird auf dem Marktplatz Grevenbroich wieder das Charity-Frühstück gestartet, das im letzten Jahr erfolgreich Premiere gefeiert hat.
2010 waren die Aktiven Bürger mit zwei Tischen dabei, auch in diesem Jahr wollen wir mit mindestens zwei Tischen wieder dabei sein.
Deshalb laden wir Euch ein, mit uns gemeinsam dieses Charity-Frühstück zu genießen. Sowohl die Tischmiete für den guten Zweck als auch das Frühstück werden von unsspendiert.
Aber natürlich hat die Sache einen kleinen Haken: das Frühstück muss ja wieder abtrainiert werden. Deshalb machen wir uns anschließend nach Neurath auf und wandern wieder beim „Neurather Walk- und Wandertag“ mit. Rolf Göckmann ist in diesem Jahr sogar Schirmherr. Im letzten Jahr waren die Aktiven Bürger die größte Gruppe und haben stolz einen Pokal in Empfang nehmen dürfen. Das würden wir gerne wiederholen.
Frühstück geht „auf’s Haus“, das Wandern kostet eine kleine Startgebühr.
In diesem Sinne seid Ihr herzlich zu beidem eingeladen. Bitte meldet Euch in den nächsten Tagen (bis spätestens 15.06.2011) kurz bei mir an, damit ich rechtzeitig genug Tische für das Frühstück reservieren kann.
Wenn Ihr Familie und Freunde mitbringen möchtet, ist natürlich auch das kein Problem.
P.S. Noch eine Kleinigkeit zur Kleiderordnung: damit wir als Gruppe zu erkennen sind, wäre es toll, wenn Ihr ein dunkelblaues Polo-/T-Shirt oder etwas Ähnliches anzieht.
Mit besten Grüßen
Torsten Müller-Poschen
Vorsitzender der Wählergemeinschaft
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8.6.2011 von admin.
Ich möchte gerne Stellung nehmen zu verschiedenen Leserbriefen, die in der Ausgabe des Erftkuriers vom 05.06.2011 zu lesen waren.
Sehr geehrter Herr Sterken,
Ihren Dank für meine klare Meinung nehme ich gerne entgegen. Sie werden auch künftig von mir bzw. uns (”Aktive Bürger Grevenbroich”) klare Meinungen hören. Ich glaube, dass dies heutzutage viel zu selten der Fall ist. Ich gebe Ihnen weiterhin zu, dass solche klaren Meinungen wichtig sind, um Wahlentscheidungen treffen zu können. Treffen Sie sie und messen Sie jeden an dem, was er sagt, und zwar ehrlich.
Sie sprechen in Ihrem Leserbrief “Prestigeobjekte” an. Welche Prestigeobjekte meinen Sie damit? Ich halte das Schlossbad für ein solches. Wir haben vielmehr zuwenig Jugendeinrichtungen, es muss deutlich mehr Geld in Prävention als in Bestrafung von Jugendlichen gesteckt werden. Das Jugendamt ist personell zahlenmäßig alles andere als optimal aufgestellt. Das sind die Punkte, auf die es mir/uns ankommt.
Und nun zu den Fakten: wie haben in 2011 einen Schuldenberg von etwa 25.000.000 €, im Jahre 2012 werden es voraussichtlich ca. 42.000.000 € werden. Das bedeutet, dass jeder Grevenbroicher vom Säugling bis zum Senior Schulden haben wird in Höhe von etwa 650,00 €. Die Schuldentilgung bzw. Vermeidung neuer Schulden hat höchste Priorität, auch und gerade als Verantwortung unseren Kindern gegenüber. Auch meine Kinder sind immer gerne ins Schlossbad gegangen und tun dies noch. Dennoch müssen wir weiter denken. Ein Schwimmbad wie wir es haben kann und wird keinen Gewinn erwirtschaften. Deshalb hat sich auch bislang kein Investor gemeldet. Selbst wenn das GWG den Betrieb des Bades übernimmt, wird die Stadt Grevenbroich die Kosten dafür zu tragen haben.
Die Bauzeit eines neuen Bades am alten Standort wird sicherlich 2 Jahren dauern. Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, wo die Besucher und damit auch die Kinder in diesen zwei Jahren schwimmen gehen sollen? Diese Besucher, die dann einmal weg sind, sind auch schwer wieder zurück zu holen.
Sehr geehrter Herr Pawlikowski,
Ihren Vorschlag, mich vom Sprungturm zu schmeissen, möchte ich wirklich nicht näher kommentieren. Ist das Ihre Art und Weise, mit Andersdenkenden umzugehen? Meine ist es nicht, mein Demokratieverständnis sieht anders aus. Ich hoffe für Sie, dass die Kinder, die Sie ansprechen, diese Ihre Zeilen nicht gelesen haben.
Wir können uns also ein solches Bad nicht leisten. Sie können nicht 40 € ausgeben, wenn Sie nur 20 € einnehmen. Ich begrüße es sehr, dass auch Sie alle Ihre Meinung äußern. Unsachlichkeit und Polemik bringt uns dabei aber nicht weiter. Ich will, dass jeder weiß, welche finanzielle Folgen eine solche Entscheidung mit sich bringt. Ich bin auch gerne bereit, jedem gegenüber in einem persönlichen Gesprächen meine Meinung zu erläutern, aber bitte sachlich.
Viele Grüße
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
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