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Archiv der Kategorie Kultur

Geringe Aufmerksamkeit im Fall Bijan Djir-Sarai

Bisher gab es bei den Plagiatsvorwürfen gegen den Gerevenbroicher FDP-Plitiker Djir-Sarai nur geringes Interesse der medien, Ob dies so bleibt und was die Gründe für diese mediale Zurückhaltung sind wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Dann nämlich wird sich die Universität Köln mit der Angelegenheit näher beschäftigen und entscheiden ob eine eingehende Untersuchung der Vorwürfe eingeleitet wird. Bisher sind laut NGZ über 35% der Doktorarbeit des Bundestagsabgeordneten als Plagiate auf der Internetseite „Vroniplag“ ausgewiesen worden. Alleine auf 7 Seiten sind über 75% Textanteil als geistiges Eigentum anderer ermittelt worden. Wie in der NGZ berichtet wurde hat Djir-Sarai die Vorwürfe bestritten und kündgt auf seiner Internetseite an:

“Ich habe Kenntnis, dass die Universität Köln meine Doktorarbeit überprüft und gehe davon aus, dass die Universität mich in dieses Verfahren einbezieht. Die Klärung des Sachverhaltes von Seiten der Universität gilt es abzuwarten.

Unabhängig davon prüfe ich derzeit die im Internet verbreiteten Vorwürfe von Verstößen gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens. Diese Prüfung meinerseits wird allerdings aufgrund der Anzahl der zum Teil nur wenige Zeilen betreffenden Textfragmente eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Zur Aufklärung der Vorwürfe werde ich persönlich in bestmöglicher Weise beitragen”*

 Dies klingt nach dem versuch die Sachlage und Vorwürfe auszusitzen und nur das zuzugeben, was durch di beteiligten Instanzen und Öffentlichkeit zweifelsfrei nachgewiesen wird. Die vergangenheit hat deutlich gezeigt, dass dies nicht immer zu einem zwangsläufig gutem Ende geführt hat. Die Parteifreunde standen deutlich mehr im Rampenlicht, aber auch hier hat ein “Abducken” nicht geholfen.

Im Laufe einer akademischen Ausbildung wird an jeder Uiversität mehrfach und nachhaltig auf ein korrektes wissenschaftliches Arbeiten hingewiesen und vermittelt, dass eine Missachtung kein “Kavaliersdelikt” ist. Sich mit den Federn anderer zu schmücken hat im universitären Bereich keine gehobene Stellung. Beonders moralisch anstößig finde ich dieses Verhalten bei Poltikern, da ich hier einen besonderen moralischen Anspruch anlege. Diese Volksdeligierten werben mit dem Image des “Saubermanns” um jede politische Stimme als Vertreter der Wählerschaft, die in den meisten Fällen “moralischer” ist als ihr Delegierter. Solch ein Mensch soll unsere Interessen vertreten, unsere Zukunft gestalten und unser Geld verwalten? Wie würden wir reagieren, wenn solche Moralvorstellungen bei unserem freundlichen Sachbearbeiter in der Bank, bei unserem Arzt, etc. bekannt würden?

 Die Zukunft wird zeigen, wie das mediale Interesse an diesem Fall ist und ich kann nur hoffen, dass hier nicht zwischen den bisher verurteilten “Plagiatsträgern” und Bija Djir-Sarai unterschieden wird, gleich welcher Motivation.

*Zitat Internetseite http://www.bijan-sarai.de/

Gottfried Brandt beendet seine Arbeit im GOT in der Südstadt


Gottfried Brandt, Leiter des GOT in der Südstadt geht in Ruhestand. Als Leiter der offenen Jugendeinrichtung in der Südstadt hat er sich seit der Eröffnung stets für die Interessen und Sorgen der Jugendlichen eingesetzt und für die Belange dieser Einrichtung auf allen Ebenen gekämpft.

Bereits 1969 beschloss der Kirchenvorstand der Pfarre Südstadt, eine offene Türe (O.T.) für Jugendliche zu bauen. Aber erst am 29.11.1977 kam es zum ersten Spatenstich der zum Richtfest im November 1978 und zur Eröffnung der Einrichtung am 16.11.1979 führte. Die Einweihung der Einrichtung der offenen Jugendarbeit erfolgte am 10.10.1980. In der nachfolgenden Zeit machte sich das GOT nicht nur durch Konzerte und Ferienfreizeiten einen Namen weit über die Stadtgrenzen hinaus sondern auch durch die kontinuierliche Arbeit der haupt- und nebenamtlichen Helfer im Tagesgeschäft. Als Leiter wurde die finanzielle Sicherung der Einrichtung eine der Hauptaufgaben für Gottfried Brandt in den letzten Jahren. Die Situation verschärfte sich mit der Haushaltslage der Stadt Grevenbroich und den allgemeinen Streichungen der Mittel in der Jugendarbeit und allen anderen sozialen Bereichen sowohl der Landes als auch der Kirche.

Wer mehr über den Jugendtreff erfahren möchte kann dies neben einem persönlichem Besuch auch im Internet unter http://www.got-gv.de machen.

Ich persönlich hoffe, wie auch viele Gäste, Hauptamtliche und freiwillige Ehrenamtler für eine erfolgreiche weitere Arbeit des GOT in der Südstadt als eine Anlaufstelle für Jugendliche. Gottfried Brandt wünsche ich einen ruhigen und wohlverdienten Ruhestand den er hoffentlich in Gesundheit und mit seiner Familie genießen kann.

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